Aufbau und Funktion des Nervensystem 3 Flashcards

1
Q

Was sind Stenosen ? (Stenosen der hinversorgenden Arterien)

A

= Verengung

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2
Q

Was ist eine häufige Ursache für Stenosen der hirnversorgenden Arterien?

A
  • Arteriosklerose
  • Einlagerung von Cholesterinestern und Fetten in die Gefäßwand
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3
Q

Wie reagiert das Gehirn auf Stenosen der versorgenden Arterien?

A
  • Langsame, chronische Verengung: Kompensation über Kollateralkreis möglich
  • Akute Verengung >90 %: keine ausreichende Kompensation
  • Dank Anastomosenkreis bleiben manche hochgradige Stenosen symptomlos – wenn sie sich langsam entwickeln
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4
Q

Was ist ein Schlaganfall und welche 2 Arten werden unterschieden ?

A
  • Akute Schädigung von Hirnarealen
  • Funktionsausfall durch:
    1. Gefäßverschluss (ischämisch)
    2. Hirnblutung (hämorrhagisch)
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5
Q

Wie relevant ist der Schlaganfall in Deutschland?

A
  • Häufigste Ursache für bleibende Behinderung
  • zweit häufigste Todesursachen
  • Mortalität sinkt, Ursache unklar
  • Wichtiger Public-Health-Faktor
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6
Q

Wie hoch ist die Prävalenz und Überlebensrate?

A
  • Alter 40–79 J.: Lebenszeitprävalenz steigt mit Alter
  • Ca. 75 % überleben
  • Reha und Sekundärprävention notwendig
  • Höchste Prävalenz bei niedrigem Sozialstatus
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7
Q

Wie ist der Schlaganfall in Europa verteilt?

A
  • Medianalter: 73 Jahre
  • Prävalenz:
    1. England: 2,3–2,4 %
    2. USA: 2,6–3,0 %
  • Männer zeigen stärkere Alterungseffekte
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8
Q

Tritt ein Schlaganfall plötzlich auf?

A
  • Trotz Name meist nicht schlagartig
  • Diagnose ab >24h anhaltender Funktionsstörung
  • Je länger die Durchblutungsstörung, desto schwerer die Folgen
  • Frühzeitige Erkennung entscheidend
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9
Q

Was sind häufige Symptome eines Schlaganfalls?

A
  • Halbseitige Lähmung (Hemiparese)
  • Sprachstörungen (motorisch & sensorisch)
  • Gesichtslähmung (Facialisparese)
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10
Q

Welche weiteren Symptome können auftreten?

A
  • Sehstörungen (z. B. Hemianopsie, Doppelbilder)
  • Schwindel, Gangunsicherheit
  • Bewusstseinseintrübung, Verwirrtheit
  • Übelkeit, starker Kopfschmerz
  • Herdblick, Amnesie, pathologische Reflexe
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11
Q

Was sind Risikofaktoren für einen Schlaganfall?

A
  • Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörung
  • Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel
  • Ungesunde Ernährung
  • Arteriosklerose
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12
Q

Wie kann man einem Schlaganfall vorbeugen?

A
  • Gesunde Ernährung, Bewegung
  • Kein Nikotin/Alkohol
  • Normwerte für Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Medikamente bei Risikopatient:innen (z. B. ASS, Marcumar)
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13
Q

Wie sieht die Rehabilitation nach Schlaganfall aus?

A
  • Physiotherapie, Gang- und Spiegeltherapie
  • Ergotherapie, Logopädie
  • Neuropsychologische Reha (z. B. CogPack)
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