Atomphysik Flashcards

1
Q

Temperaturstrahlung

A

Senden alle Körper mit Temperatur oberhalb 0K aus.
Kontinuierliche Strahlung.
Unabhängig von Beschaffenheit, entsteht durch Schwingung von Ladungen im atomaren Bereich.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Schwarzkörperstrahlung

A

Schwarze Oberfläche absorbiert mehr Strahlung als helle.
Konzept: Absorption proportional zu Emission. Körper die am meisten absorbieren können auch am meisten emittieren.
Absorptionsgrad Epsilon
Reflexionsgrad 1 - Epsilon
Wenn Epsilon(f1) = 1 Körper ist schwarz für f1.
Wenn Epsilon(f)= 1 Körper ist Schwarzmann
Schwarzer Körper absorbiert Strahlung jeglicher Wellenlänge vollständig. Realer Körper reflektiert Teil
Intensitäsmaximum der schwarzkörperstrahlung ist temperaturabhängig

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

Bohrsches Atommodell

A
  1. Postulat: e- Bewegen sich auf diskreten Bahnen, ohne Strahlung zu emittieren.
  2. Postulat : zwischen stabilen Bahnen sind e- Übergänge möglich. Dabei absorbierte oder emittierte Energie entspricht Energiedifferenz zw. Energiezuständen.
    Energiedifferenz ist gequantelt, somit auch Drehimpuls L

DeltaE = E Ende - E Anfang

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

Coulombkraft

A

Anziehungskraft zw positiven und negativen Ladungsträgern
Zieht e- auf Bahnen Richtung Kern.
Entspricht im Atommodell zentripetalkrafz

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

Dispersion (Licht)

A

Elektromagnetische Wellen verschiedener Frequenz breitet sich verschieden schnell in flüssiger bzw. Fester Materie aus.
Dh. Licht verschiedener Frequenz wird verschieden von Prisma gebrochen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

Licht als Welle

A

y = y0sin(kx - wt - phi)

y0 - Amplitude der Welle 
k - wellenzahl (räumliche Periodizität)
w - Kreisfrequenz (zeitliche)
w = 2Pi x f 
Lambda = 2pi / k
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

Übertragung von Energie auf dunkles material

A

Licht regt Elektronen zu Schwingungen an, geben durch Stöße kinetische Energie ab. Körper erwärmt sich

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

Erzeugung elektromagnetischer wellen

A

Durch beschleunigte Ladung

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

1 Hz

A

1/s

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

Schwarzer Strahler

A

Idealisierter Körper mit max. Absorptionsgrad und Emissionsgrad
Kontinuierliches Spektrum

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

1 eV

A

1,609 x 10^-19 J

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

Wärmestrahlung

A

Kontinuierlich
Elektromagnetische Strahlung
Licht. Aber nicht unbedingt sichtbares

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

Atommodell thomson

A

Atom besteht aus gleichmäßig verteilter positiv geladener Masse, darin frei bewegliche negativ geladenen Elektronen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

Atommodell Rutherford

A

Sehr kleiner Atomkern r ca 10^ -15 m , Elektronen bewegen sich darum in Bahnen.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Von Thomson zu Rutherford Atommodell

A

Alpha Teilchen werden an Goldfolie mit Winkel über neunzig Grad zurück gestreut
Dh. Atomhülle fast leer.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

U

A

1,661 x 10^-27 kg

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
17
Q

Kosmische Mikrowellenstrahlung

A

Beleg für Urknalltheorie

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
18
Q

Solarkonstante

A

Strahlungsintensität, die von der Sonne ohne Einfluss der Atmosphäre auf Erde trifft.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
19
Q

Wärmebildkamera

A

Quotientenpyrometer: berührungslose Temperaturmessung

Bildung des Verhältnis der Intensitäten bei zwei verschiedenen Wellenlängen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
20
Q

Welche Grundlage der klassischen Physik verletzt das Bohrsches Atommodell?

A

Beschleunigte Ladung strahlt Energie ab

Elektronen müssten in Kern stürzen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
21
Q

Annahmen Bohrsches Atommodell

A

1) 1. Postulat: es existieren bestimmte stationäre Zustände mit eindeutig definierter Energie, kreisende Elektronen emittieren aber nicht kontinuierlich strahlung
2) 2. Postulat: die Frequenz der emittiert oder absorbierten Strahlung ist durch die Differenz der Energien der beteiligten stationären Zustände gegeben.
3) Drehimpuls des Systems im stationären Zustand ist ganzes Vielfaches von h/2pi (h quer)
- > quantisierung des Drehimpuls

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
22
Q

Nachweis Bohrsches Atommodell

A

Frank Hertz Versuch

Erkenntnisse: Energie gequantelt

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
23
Q

Frank Hertz Versuch Ablauf

A
  • e- treten aus der Glühkathode aus, durch erhitzen
  • Gitter 1 ist gegenüber Kathode positiv geladen (hier liegt schon Spannung Ub an), e- werden in Richtung Anode gesaugt
  • e- werden durch Beschleunigungsspannung zwischen Gitter 1 und 2 zur Anode beschleunigt
  • zwischen Gitter 2 und Anode liegt Gegenspannung an, e- erreichen Anode nur, wenn sie Gegenspannung überwinden können
  • wenn e- von Kathode Anode erreichen, fließt Strom, dieser wird gemessen um zu ermitteln wie viele Elektronen die Anode erreicht haben
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
24
Q

Photoeffekt Aufbau

A

Licht trifft auf Metallkanthose, Elektronen absorbieren Energie des Lichts und werden aus Metallplatte rausgelöst.
Bewegen sich zur Ringanode.
Durch angelegte Spannnung, kann Anodenstrom und somit Elektronen die herausgelöst würden gemessen werden.
Angelegte Gegenspannnung wird solange erhöht bis U = Ugrenz , Strom bei Ugrenz I = 0A
Es gilt Ekin = e x Ugrenz
-> so kinetische Energie der Elektronen ermitteln. Bei Ugrenz haben sie nicht mehr genug Ekin um Gegenspannung zu überwinden, also Strom gleich Null

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
25
Q

Welche Beobachtungen wären beim Photoeffekt erwartet, wenn Licht nur Wellen Eigenschaften hätte?

A

Kinetische Energie und Geschwindigkeit der Elektronen müsste abhängig sein von Intensität des Lichts
Bei genügend hoher Intensität sollte Photoeffekt für alle Frequenzen zu beobachten sein

26
Q

Beobachtungen Photoeffekt

A

1) MONOCHROMATISCHES LICHT
Beleuchtungsintensität wird verdoppelt -> es verdoppelt sich der Photostrom aber nicht die kinetische Energie der Elektronen. (Ugrenz bleibt konstant, Ekin = e x Ugrenz)
-> Ekin der Elektronen unabhängig von Beleihungsintensität
-> Licht keine Welle, da bei höherer Intensität sonst Interferenz und höhere Ekin der Elektronen
2) KONSTANTE BELEUCHTUNGSINTENSITÄT
Änderung der Frequenz: Licht höherer Frequenz erhöht die kinetische Energie der Elektronen und damit Ugrenz. Anodenstrom bleibt gleich.

27
Q

Photoeffekt Austrittsarbeit

A

Ekin(e-) = e x Ugrenz = h x f - Wa = h(f-f(min))
Austrittsarbeit ist Energie die benötigt wird um Elektronen aus Metallplatte rauszulösen.
Photoeffekt nur für mindestfrequenz.

28
Q

Beweis für Licht als teilchen

A

Photoeffekt
E(Photon) = h x v, also nur frequenzabhängig

Compton Effekt

29
Q

Compton Effekt, der Versuch

A

MONOCHROMATISCHES RÖNTGENLICHT
Photon trifft auf Elektron in Atomhülle
P und E WW, Elektron wird angeregt und absorbiert Teil der Energie des Photons.
Sekundärphoton bzw Streustrahlung hat größere Wellenlänge als Primärphotons, durch Energieverlust

Es gilt Impulserhaltungssatz

30
Q

Compton Effekt: Wellenlänge der Sekundärstrahlung abhängig vom Streuwinkel

A

Je größer der Streuwinkel desto größer Wellenlänge des Sekundärphotons.

31
Q

Beweis für Licht als Welle

A

Beugungs und Brechungsversuche zB am prisma, Vergleich Mikrowellen und Licht
Zeigen gleiche Eigenschaften

Doppelspalt Experiment nach Fraunhofer, analogue zu Elektronenbeugung

32
Q

Elektronenbeugung

A

Doppelspalt Experiment, Nachweis Wellennatur des Elektrons
Elektronen gleicher kinetischer Energie treffen auf doppelspalt, dahinter Leuchtschirm, trägt Leichtintensität auf.
Man sieht Überlagerung von Wellenbergen (zw. Doppelspalt)
-> Elektronen haben Wellenlänge und interferieren

Leichtintensität abhängig von Elektronenstrom
Beweis für Quantenmechanik und de Broglie Thèse

33
Q

De Broglie

A

Elektronen und andere Teilchen mit Ruhemasse ungleich Null unterliegen auch Welle Teilchen Dualismus
Der Broglie Wellenlänge überträgt Eigenschaften von Photonen (ohne Ruhemasse) auf Objekte mit Ruhemasse.

34
Q

Röntgenstrahlung

A

Elektronen aus glühkathode zu Anode beschleunigt, durch Beschleunigungsspannung
kinetische Energie der Elektronen wird an Anode in Photonen umgewandelt durch
1) abbremsung der Elektronen im Coulombfeld der Atome -> Entstehung von Bremsstrahlung
2) Anregung bzw. Ionisation der Atome in Anode-> charakteristische Strahlung

Mit Beschleunigungsspannung steigt auch Intensität und Photonenenergie

35
Q

Bremsstrahlung

A

Elektronen werden im Coulombfeld der Atomkerne der Anode abgebremst-> Energie erlust
Elektronen können beliebige Energiebeträge verlieren -> kontinuierliche Bremsstrahlung

36
Q

charakteristische Strahlung

A

Beschleunigte Elektronen Regen Elektronen in Anodenstrom an (übertragen ihre kinetische Energie)

Elektronenübergang von zB. k Schale in höhere
Anderes Elektron aus höherem Energieniveau fällt runter auf K Schale und emittiert Photonen
-> K Linien

Je höher Kernladungslazul des Anodenmaterials desto höher Frequenz bzw. Photonenenergie die beim Übergang emittiert wird , da Bindungsenergie Kern zu Elektronen größer

37
Q

Unterschied zwischen Gasentladungslampe und Frank-Hertz-Röhre

A

Gasentladungslampe: Betrieb bei Hochspannungen -> Stoßionisation durch freie Elektronen
Hertz: kleine Spannungen, keine Stoßionisation

38
Q

Was beweist der Frank-Hertz Versuch?

A

Atome können nicht nur Energie in Form von elektromagnetischer Strahlung aufnehmen, sondern
auch durch Stöße mit anderen Teilchen. Dieser Energieübertrag ist ebenso quantisiert und somit ein
Beweis für die Quantisierung der Bindungsenergien der Elektronen im Atom und damit auch eine
Bestätigung des Bohrschen Atommodells

39
Q

Frank-Hertz:

Wie groß muss die Geschwindigkeit eines Elektrons mindestens sein, damit ein Füllgas Atom angeregt werden kann?

A

mindestens der Energie eines charakteristischen Übergangs.
Ekin größergleich e x Ub

-> umstellen nach Geschwindigkeit

40
Q

Vier Varianten, durch die Elektronen ein Material verlassen können

A

Glühemission: Überwindung der Austrittsarbeit mit Energie in Form von Hitze
durch Stoß: wie char. Röntgenstrahlung
Feldemission
Photoelektrischer Effekt: elektromagnetische Strahlung überträgt Energie auf Elektronen

41
Q

Wovon hängt Ugrenz beim Photoeffekt ab?

A

Kathodenmaterial, Wellenlänge/Frequenz des Lichts

42
Q

Warum benutzt man Wolfram als Anode bei Röntgenstrahlen?

A

Schwerer Kern mit großer Kernladungszahl: hohe Bindungsenergie Kern Elektronen.
Dh. Photon hoher Energie emittiert bei Übergängen

auch: hohe Schmelztemp,

43
Q

Laser Definition

A

Lichtquelle, die elektromagnetische Strahlung scharf begrenzter Frequenz, hoher Kohärenz und großer Intensität aussendet.

44
Q

Hauptquantenzahl

A

n, Energie des beschriebenen Zustands

45
Q

Nebenquantenzahl

A

l, Betrag des Bahndrehimpulses, Form des Orbitals

46
Q

magnetische Quantenzahl

A

ml, Quantenzahl für z-Komponente des Bahndrehimpulses

47
Q

Spinquantenzahl

A

s, Eigendrehimpuls des Elektrons

48
Q

Pauli Prinzip

A

Elektronen in Orbitalen müssen sich in mindestens einer Quantenzahl unterscheiden

49
Q

Welche 3 WW Prozesse zwischen Elektronen und Photonen im Laser?

A

Absorption, Emission, induzierte Emission

50
Q

Warum ist ein Zwei Niveau Laser System nicht möglich?

A

Besetzungsinversion kann nicht hergestellt werden.

Emission und Absorption befinden sich im GGW, maximale N1/No=1

51
Q

Vorteile Vier Niveau System ggü. 3NS

A

bei 3NS muss unteres Lasernieveau (GZ) durch Pumpen entvölkert werden.
Bei 4NS ist unteres Laserniveau bereits unbevölkert, dies gibt Elektronen bereitwillig an oberes LN ab.
-> im 4NS weniger Pumpleistung benötigt für Bestzungsinversion
-> im 4NS kontinuierlicher Betrieb möglich
-> man benötigt nur ein Photon im 4NS um Besetzungsinversion zu erzeugen

52
Q

Laseraufbau

A

Lasermaterial umschlossen von 2 Spiegeln, einer davon leicht lichtdurchlässig, dort tritt Laserstrahl aus.
Blitzlichtlampe aktiviert Vorgang.

53
Q

Eigenschaften Laserlicht

A
  • monochromatisch (induziertes Photon selbe Frequenz wie induzierendes)
  • parallel
  • kohärent (alle Photonen schwingen gleichphasig)
54
Q

Anwendung Laser

A

Interferometrie: Messung kleinster Entfernungsunterschiede, nutzt Lichtinterferenz
Materialbearbeitung: nutzt hohe Energie und punktgenaues fokussieren

55
Q

Grenzen Bohrsches Atommodell

A
  • Beschreibung magnetischer Eigenschaften nicht möglich
  • nicht auf Mehrelektronensysteme anwendbar
  • Widerspruch klassische Phys: Elektronen auf Bahnen ohne Energieverlust
56
Q

Tunneleffekt

A

Teilchen kann endliche Potentialbarriere überwinden wenn Energie des Teilchens kleiner als Höhe des Potentials. -> Erklärung herauslösen alpha Teilchen aus Atomkern

57
Q

Laser

A

Lichtquelle, die elektromagnetische Strahlung scharf begrenzter Frequenz, hoher Kohärenz und großer Intensität aussendet.

58
Q

induzierte Emission

A
  • Photon trifft auf angeregtes Atom
  • wenn Photon selbe Energie wie Energiediff. zw niedrigerem EN und AZ des Atoms
  • Atom wird zu Übergang in niedrigerem EN gezwungen
  • > Photonenemission
  • E(Ph2) = E(Ph1)
  • > Aussendung zwei gleicher Photonen, induziertes und induzierendes
59
Q

Wie sind die möglichen Energie des Teilchens im Kastenpotential bzw. dem Bohrschen Atommodell quantisiert?

A

E(n)Kasten= (h^2)/(8mL^2)

E(n)Bohr=-Rydberg/(n^2)

60
Q

technische Anwendung für Elektronenwellen

A

doppelspaltexperiment

61
Q

Unterschied Bohrsches Atommodell und Schrödinger

A

Bohr: Elektronen kreisen als Massepunkte auf stationären Bahnen um Atomkern
heute: Aufenthaltswahrscheinlichkeit in Nähe des Atomkerns

62
Q

Eigenschaften der Kernkraft

A
  • Reichweite in Größenordnung von Nukleonen
  • 1 Nukleon ww nur mit nächsten Nachbarn
  • Ladungsunabhängig
  • favorisiert Bindungen zw. P oder N mit unterschiedlichem Spin