VWL Flashcards

1
Q

Methoden der VWL:
Was ist die Induktion ?

A

Rückschluss von einzelnen Beobachtungen auf allgemeine Gesetzesmäßigkeiten.
(Vertreter: Gustav Schmoller)

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2
Q

Methoden der VWL:
Was ist die Deduktion?

A

Rückschluss von allgemeingültigen Grundannahmen auf Einzelfälle.
(Vertreter: Carl Menger)

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3
Q

Methoden der VWL:
Was ist die Totalanalyse?

A

Betrachtet den Gesamtzusammenhang aller relevanten Variablen bzw. Einflussfaktoren eines Sachverhaltes.

Z.B. Welchen Einfluss hat der Ölpreis auf den weltweiten Güter, Geld- , Arbeits- und Devisenmarkt?

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4
Q

Methoden der VWL:
Was ist die Partialanalyse?

A

Der Sachverhalt wird aus dem Gesamtzusammenhang herausgelöst.
Es gilt die Ceteris-Paribus-Annahme.
(= unter sonst gleichen Bedingungen)

Beispiel: Welchen Einfluss hat der Ölpreis auf den Absatz im deutschen Automotivmarkt?

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5
Q

Methoden der VWL:
Was ist eine Theorie?

A

System von Definitionen, Ausgangsbedingungen und Aussagen, in dem Gesetzesmäßigkeiten und Zusammenhänge der beobachtbaren Realität erfasst werden sollen, um damit eine konkrete Fragestellung untersuchen zu können.

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6
Q

Methoden der VWL:
Was ist ein Modell?

A

Ein abstraktes Abbild der Realität, das für die betrachtete Frage relevant ist.

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7
Q

Was ist der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Modellen?

A

Statische Modelle betrachten nur eine Periode und dynamische Modelle betrachten mehrere Perioden.

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8
Q

Was besagt die Ceteris-Paribus-Annahme?

A

„Unter sonst gleichen Bedingungen“
Alle anderen Größen bleiben unverändert bei der Untersuchung einer Variablen.

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9
Q

Was ist das Bedürfnis?

A

Ausdruck eines subjektiven Mangelempfindens, verbunden mit dem Wunsch diesen Mangel abzuhelfen.

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10
Q

Güterarten:
Was sind Konsumgüter?

A

Güter, die unmittelbar der Bedürfnisbefriedigung dienen

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11
Q

Güterarten:
Was sind Produktionsgüter?

A

Güter, die zur Erzeugung von Konsumgütern und Zwischenprodukten(produzierte Produktionsgüter) dienen.
Die wichtigsten Produktionsgüter sind Arbeit und Kapital.

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12
Q

Güterarten:
Was sind Freie Güter?

A

Güter, deren Verfügbarkeit unbegrenzt ist.
Z.B. Luft

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13
Q

Güterarten:
Was sind knappe Güter?

A

Güter, deren Verfügbarkeit begrenzt ist.

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14
Q

Güterarten:
Was sind private Güter ?

A

Ausschlussprinzip (z.B. der Ferrari von X)

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15
Q

Güterarten:
Was sind öffentliche Güter ?

A

Nicht Ausschließbarkeit / Nicht-Rivalität

Z.B. Straßenlaterne

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16
Q

Was versteht man unter ‚Wirtschaften, ?

A

Wirtschaften ist das Handeln unter Knappheitsbedingungen.

Die Knappheit von Gütern macht es erforderlich, Wahlentscheidungen über ihre Verwendung zu treffen bzw. mit den Gütern wirtschaftlich umzugehen.

Ziel ist die Bedürfnisbefriedigung.

17
Q

Was ist die Autarkie?
(Robinson-Ökonomien)

A

Ökonomien, in denen die Wirtschaftseinheiten ausschließlich für den eigenen Bedarf produzieren.

18
Q

Was sind ‚Moderne Ökonomien‘ ?

A

Produktion und Konsum sind auf mehrere Wirtschaftseinheiten verteilt.

Die Unternehmen verkaufen Konsumgüter, befriedigen dadurch die Konsumnachfrage und erzielen sogenannte Konsumerlöse.

Die Haushalte stellen den Unternehmen gegen Entlohnung(Faktoreinkommen) ihre Arbeitskraft als Produktionsfaktor(Faktorleistungen) zur Verfügung.

19
Q

Was ist der Markt?

A

Ein Ort an dem die Wirtschaftssubjekte in Tauschbeziehung zueinander treten.

Das Angebot trifft auf die Nachfrage.
Geld ist dabei das Tauschmittel, mit dessen Hilfe Transaktionen getätigt werden.

20
Q

Was sind Güterströme?

A

Güterströme(Konsumgüter, Faktorleistungen) werden als reale Größen und Geldströme (Konsumerlöse, Faktoreinkommen) werden als monetäre Größen bezeichnet.

21
Q

Was bedeutet rationales Entscheiden?

A

Es bedeutet zwischen Alternativen zu wählen.
Voraussetzung für rationales Entscheiden sind konsistente (widerspruchsfreie) Präferenzen.

Z.B. Vollzeitstelle mit viel Verdienst t und wenig Freizeit
versus
Teilzeit mit wenig Verdienst und viel Freizeit.

22
Q

Wann sind Präferenzen konsistent?

A

Sie sind konsistent (widerspruchsfrei), wenn sie
1. vollständig und
2. transitiv sind.

Merke: Haushalte mit inkonsistenten Präferenzen können keine rationalen Entscheidungen treffen.

23
Q

Was sind Präferenzen vollständig ?

A

(Alles wird mit Allem verglichen)
Der Haushalt muss wissen, ob er Alternative A1 gegenüber A2 bevorzugt, oder ob er beide Alternativen als gleichwertig betrachtet.

Gleichwertig = Indifferent

24
Q

Was sind Präferenzen transitiv ?

A

Wenn A1 > A2 und A2 > A3, dann folgt daraus A1 > A3

25
Q

Was ist eine Indifferenzklasse?

A

Menge aller Güterbündel, die einem Haushalt denselben Nutzen stiften.

Die grafische Darstellung davon nennt man Indifferenzkurve.

26
Q

Was ist die ‚Annahme der Nichtsättigung‘ ?

A

Eine Güterkombination X , die mindestens von einem Gut mehr enthält als die Güterkombination Y, wird gegenüber der Güterkombination Y präferiert.
(Je mehr man hat, desto besser)