Vorlesung 1 Flashcards
Wieviele Neuronen hat das Gehirn?
Etwa 100 Mrd.
Welche Funktion haben Neuronen?
Transport, Verarbeitung und Speicherung von Signalen zur Informationsverarbeitung
Zellkern
Er enthält die Chromosomen, welche die genetischen Informationen der Zelle enthalten, die DNA.
Im Zellkern wird die DNA durch die Transkription in mRNA für die Proteinbiosynthese umgewandelt.
Nucleolus
Ist für die Bildung der Ribosome verantwortlich
RNA-Transkription
Die RNA-Transkription wird zur Proteinbiosynthese benötigt. Zuerst wird die DNA mit Hilfe der RNA-Polymerase (Enzym) in RNA (Kopie eines Stranges der DNA) übersetzt.
Splissing
Dabei werden Informationen, welche für das aktuelle Protein nicht benötigt werden herausgestrichen. Dadurch entsteht die mRNA.
Ribosome
Ihre Funktion ist die Proteinbiosynthese. Sie werden im Nucleus mit Hilfe der ribosomalen RNA (rRNA) gebildet. Sie setzten sich aus Proteinen zusammen. Sie werden aus dem Zellkern ins Zytoplasma geschleust.
MRNA-Translation
Die mRNA trifft im Zytoplasma auf die Ribosome. Die Ribosome laufen die mRNA ab. Das Ribosom liest die Informationen der mRNA und bildet daraus die nötigen Aminosäuren, welche sich am Ende zum Protein zusammenfügen.
Ein Ribosom besteht aus zwei Teilen, welche beide verschiedene aufgaben erfüllen. Der blaue Teil liest die mRNA ab. Der grüne Teil sorgt dafür, dass die gebildeten Aminosäuren in der richtigen Reihenfolge
zusammengebaut werden.
Glattes endoplasmatisches Retikulum
ist verantwortlich für die Herstellung von Fettsäuren, welche für den Aufbau der Zellmembran benötigt werden. Es stellt Hormone her und sorgt für den Abbau von Toxinen. Sie speichern Kalzium-Ionen in der Muskulatur.
Raues endoplasmatisches Retikulum
ist ein geschlossener Membranstapel. Sie stehen mit der Membran des Zellkerns in Verbindung. Die Ribosome haften sich an seiner Wand an. Dort findet die Proteinbiosynthese statt. Die Proteine werden durch das Membransystem zum Golgi-Apparat geleitet.
Golgi-Apparat
Membransystem bei welchem Membranschichten übereinander liegen. In ihm werden die Proteine aktiviert, sortiert und in Vesikeln gebündelt um sie Transportieren zu können.
Mitochondrium
Für Energie der Zelle verantwortlich. In ihm wird aus Pyruvat, Fett oder Glucose ATP gebildet
Lysosome
Lysosome bauen und transportieren Stoffe weg, welche in der Zelle nicht mehr gebraucht werden. Hochaktive Enzyme sind beim Abbau beteiligt. Der Abfall kommt aus der Zelle oder von Ausserhalb. Sie sind sozusagen das Immunsystem der Zelle.
Peroxisome
Sie sind verantwortlich für den Abbau von Nebenprodukten der Stoffwechselvorgänge. Sie bauen hauptsächlich Peroxidradikale ab. Peroxisome bilden Wasserstoffperoxid. Sie bauen nebenbei noch Fett und Alkohol ab.
Zytoskelett
Bildet die Basis für die Strukturen in der Zelle und besteht auf verhakten Proteinen. Neurotuboli sind lange, röhrenförmige Strukturen, welche die Zelle durchziehen. Entlang den Neurotubuli werden Stoffe tief in die Zelle transportiert. Neurofilamente diesen der Stabilität der Zellform.
Zytosol
Wasser, Ionen und Proteine in den Zellen. Es umgibt alles in der Zelle.
Zellmembran
Besteht aus einer Doppelfettschicht. Diese Schicht ist wasserabstossend. Sie ist dynamisch und schützt die Zelle vor Eindringlingen. Durch Ionenkanäle können Ionen unter Verwendung von ATP in und aus der Zelle raus. Die Membran enthält Proteine, welche für den Informationsaustausch von Zelle zu Zelle verantwortlich sind und das innere Milieus der Zelle aufrecht erhalten.
Aufbau eines Neurons
Dentrides:
Empfangen von Signalen. Sie sind kürzer und verzweigter als das Axon. Kontaktstellen zu anderen Neuronen.
Zelle:
Enthält die Organellen der Zelle und ist Ort der Proteinbiosynthese.
Axon:
Nur ein Axon pro Neuron. Es dient zum Aussenden von Signalen zu anderen Neuronen oder Muskelzellen.
Synapsen:
Ende des Axons. Geben Informationen zum nächsten Neuron oder zum Muskel ab. Reiz hört hier auf.
Efferent Neuronen
Efferente Neuronen sorgen für die Informationsübertragung vom Gehirn zu anderen Regionen des Körpers. Von innen nach aussen
Afferente Neuronen
Afferente Neuronen sind für die Informationsübertragung vom Körper zum Gehirn zuständig. Von aussen nach innen.
Spezialisierung von Neuronen
Siehe Folien
Gliazellen
Es gibt 10 mal so viele Gliazellen wie Neuronen. Sie können sich im Gegensatz zu Neuronen nach der Geburt vermehren. Fangen Gliazellen an zu wuchern entwickeln sich Tumore.
Gliazellen als Hilfsapparat von Neuronen
• Schutz
• Versorgung
• Stützfunktion (damit das Gehirn nicht wabbelig ist)
• Entwicklung des Nervensystems
Gliazellen als Neuromodulatoren
• Aufnahme von Neurotransmittern aus dem synaptischen Spalt
• Rezeptoren für Neurotransmitter
Astrozyten
Astrozyten steuern die Hirndurchblutung.
Sie haben Kontakt zu vielen Neuronen. Sie Transportieren Nährstoffe zu den Nervenzellen und regulieren den Kalium-Haushalt. Sie bilden eine Barriere um die Gefässe und sind Bestandteile der Blut-Hirn-Schranke.
Blut-Hirn-Schranke
Die Blut-Hirn-Schranke ist eine austausch Sperre. Sie verhindert, dass Toxine zu den empfindlichen Nervenzellen kommen. Nur lipidlösliche Substanzen und kleine Moleküle können die Schranke passieren. Die Schranke kann gestört werden, wenn Krankheiten des zentralen Nervensystems vorliegen.
Oligodendrozyten
Sie umhüllen im Gehirn (Zentrales Nervensystem) mehrere Axone. Sie bilden die Myelinscheiden, welche für eine schnelle Reizübertragung verantwortlich sind. Die Myelinscheiden erscheinen weiss wegen ihrem hohen Fettanteil. Sie bieten Schutz vor mechanischer Überspannung und erhöht die Leitungsgeschwindigkeit von Impulsen.
Schwannsche Zellen
Diese Zellen umhüllen die Axone im peripheren Nervensystem, dass heisst ausserhalb des Gehirns. Eine Schwannsche Zelle umhüllt immer nur ein Axon. Sie erfüllt die selbe Funktion wie die Myelinscheide. Diese Zellen umhüllen die Axone im peripheren Nervensystem, dass heisst ausserhalb des Gehirns. Eine Schwannsche Zelle umhüllt immer nur ein Axon. Sie erfüllt die selbe Funktion wie die Myelinscheide.
Mikroglia
Sie erfüllen eine Abwehr- und Immunfunktion. Sie nehmen durch Phagozytose Abbauprodukte und Fremdstoffe auf. Sie steuern das Wachstum der Gliazellen und Regulierung die Vernarbung nach einem Neuronen Verlust.