TCP/UDP Flashcards
ISO/OSI-Modell welche Schichten gibt es?
- Anwendung
- Darstellung
- Kommunikationssteuerung
- Transport
- Vermittlung
- Sicherung
- Bitübertragung
DoD Internet Architecture Model welche Schichten gibt es?
- Anwendung
- Host-To-Host
- Internet
- Netzwerk
Welche Beispiele für Anwendungsprotokolle gibt es?
- SMTP -> Email
- FTP -> File Transfer
- HTTP -> Webseiten
- Telnet -> Kommunikation
Was ist TCP?
- Transmission Control Protocol
- verbindungsorientiert
- 2 Hauptmerkmale: Three Way Handshake, Sliding Windows Algorithm
Was ist UDP?
- User Datagramm Protocol
- verbindungsloses Protokoll
- keine Bestätigungen von Empfang von Daten
Was ist IP?
- Internet Protocol
- verbindungsloses Paketvermittelungsprotokoll
- ermöglicht Adressierung, Routing und Fehlerkontrolle von Datagrammen
Was ist eine IP-Adresse?
- achtstellige Hexadecimal-Zahl (4 Byte)
- dient der Adressierung von Hosts in Netzwerken
- je nach Klasse verschieden großer Anteil an Netzwerk- oder Host-Identifikation
- A-Klasse (3 Host, 1 Netz), B-Klasse (2 Host, 2 Netz), C-Klasse (1 Host, 3 Netz)
- Subnetzmaske beschreibt wie viele Bit der IP-Adresse das Netzwerk adressieren
Was sind Services und Ports
- Dienste oder Anwendungen, die TCP/IP oder UDP nutzen und denen eine Kennnummer zugewiesen ist
- Schnittstelle zwischen der Anwendungs- und der Transport-Ebene
Was ist ein Stream?
- kontinuierliche Datenübertragung über eine etablierte Verbindung bei TCP
- auch Datenkanal
Was ist ein Socket?
- logischer Endpunkt einer TCP-Verbindung
- hat IP-Adresse und Portnummer die ihn identifizieren
Was ist ein Host?
- ein Teilnehmer in einem TCP/IP-Netzwerk
Was ist ein Gateway?
- ein Host, der Datenpakete an andere Netzwerke weiterleiten kann
Was ist eine Route?
- der Weg den ein Paket im Internet nimmt
- geht über diverse Gateways
Welche Ebenen unterscheidet man bei der Kapselung der Daten nach dem DoD-Modell
- Netzwerk-Ebene: Bezeichnung Frame
- besteht aus Ethernet-Frame, IP-Header, TCP/UDP-Header, Nutzdaten und CRC - Internet-Ebene: Bezeichnung Paket
- besteht aus IP-Header, TCP/UDP-Header und Nutzdaten - Host-To-Host-Ebene: Bezeichnung Segment/Datagramm
- besteht aus TCP/UDP-Header und Nutzdaten - Anwendungs-Ebene: Bezeichnung Stream/Nachricht
- besteht nur noch aus den Nutzdaten
Aus welchen Bestandteilen besteht der Ethernet-Header?
- Zieladresse (48 Bit, MAC)
- Ursprungsadresse (48 Bit, MAC)
- Typecode
- IP-Header/TCP/UDP-Header/Daten
- Ethernet Prüfsumme
Aus welchen Bestandteilen besteht der IP-Header?
- Version (4 Bit)
- IP-Header-Length (4 Bit)
- Type of Service (8 Bit)
- Gesamtlänge Datagramm (16 Bit)
- Identifikation (16 Bit)
- Flags (3 Bit)
- Fragmentation Offset (13 Bit)
- Time To Live (8 Bit)
- Protokoll (8 Bit)
- Header-Prüfsumme (16 Bit)
- Ursprungsadresse (32 Bit)
- Zieladresse (32 Bit)
- Optionen (0-32 Bit)
- Padding (0-32 Bit)
Aus welchen Bestandteilen besteht der UDP-Header?
- Quellport (16 Bit)
- Zielport (16 Bit)
- Länge (16 Bit)
- Prüfsumme (16 Bit)
Aus welchen Bestandteilen besteht der TCP-Header?
- Quellport (16 Bit)
- Zielport (16 Bit)
- Sequenznummer (32 Bit)
- Bestätigungsnummer (32 Bit)
- Offset (4 Bit)
- Reserviert (4 Bit)
- Flags (8 Bit)
- Fenster (16 Bit)
- Prüfsumme (16 Bit)
- Dringlichkeitszeiger (16 Bit)
- Optionen (0-32 Bit)
- Padding (0-32 Bit)
Wie läuft das Routing eines Datagramms ab?
- Sender-Host prüft ob Empfänger im selben Netzwerk ist, wenn ja direkt versenden, wenn nein Gateway nutzen
- Datagramm wird zum nächsten Gateway gesendet
- Gateway sucht in Routing Tabelle nach dem Netzwerk oder anderem Gateway dass das Netzwerk kennt und leitet Datagramm weiter
Wie funktioniert der Three-Way-Handshake?
- ist nötig um bei TCP eine Verbindung aufzubauen
1. Sender schickt Anfrage auf Verbindungsaufbau an den Empfänger (Flag: SYN)
2. Empfänger antwortet auf Anfrage mit ja oder nein (bei Ja Flag: ACK)
3. Verbindung ist aufgebaut und der Sender beginnt Daten an den Empfänger zu versenden
Wie funktioniert das Sliding Window Prinzip?
- Empfänger besitzt Empfangspuffer der regelt, wie viele Segmente angenommen werden bevor bestätigt wird
- je schlechter die Verbindung, desto geringer
- Beispiel 1: ein Segment kommt an und wird bestätigt
- bei erfolgreicher Übermittlung von Daten wird der Puffer erhöht, solange bis Übermittlung fehlschlägt, dann wieder um 5% gesenkt um das Optimum zu finden
- Beispiel 10: 10 Segmente müssen ankommen, die Reihenfolge ist egal aber sie müssen lückenlos ankommen, falls eins fehlt, müssen alle 10 neu gesendet werden, sobald alle da sind wird nur einmal für 10 bestätigt
- dadurch wird die Bestätigungs-Frequenz an die Qualität des Netzwerks angepasst