Ökologie 2) Flashcards
Fundamentalnische und Realnische
Unter Laborbedingungen und Realbedingungen im Freiland
Ökologische Planstelle
Existenzangebot eines Ökosystems
Interspezifische Konkurrenz und intraspezifisch
Zwischenartl. Und innerartl.
Konkurrenzausschlussprinzip
Zwei Populationen mit gleichen Ansprüchen an die Umwelt können auf Dauer nicht koexistieren
Koexistenz
2 Arten leben nebeneinander
Koevolution
Evolution artverschiedener Organismen die sich durch Wechselwirkungen über einen längeren Zeitraum in ihrer Evolution beeinflussen
-> starker Selektionsdruck
Konkurrenzvermeidung
Untersuch ökologische Nischen werden genutzt und dadurch Konkurrenz vermieden
Population
Gruppe von Individuen derselben Art, die zusammen in einem bestimmten Gebiet leben, untereinander fortpflanzen und über Generationen genetisch miteinander verbunden sind
Populationsdichte
Anzahl der Individuen innerhalb einer Population
Wird von untersch Faktoren bestimmt
Dichteunabhängige Faktoren
Sind von der Population unabhängig zB Temperatur
Ökologische Nische
Gesamtheit aller biotischer u abiotischer Ansprüche einer Art an ihre Unwelt
Dichteabhängige Faktoren
Sind von der Population abhängig
Elterninvestment
Alle Investitionen zu Gunsten eines Nachkommens
Lebenszyklusstrategien
Steigern die reproduktive Fitness der Individuen
Lebenszyklus
Abfolge von Entwicklungsschritten u. Veränderungen mit Einfluss auf die Fortpflanzung
R-Strategie
R=Reproduktionsrate Geringes Elterninvestment Hohe Nachkommenzahlen Klein Schnelle Individualentwicklung Früh fortpflanzungsfähig Kurze Geburtenabstände Stark schwankende Individuenzahlen Hohe Sterblichkeit
K-Strategie
K=Kapazität Große Körpermasse Hohe Wettbewerbsfähigkeit Wenig Individuen auf Ressourcen aus der Umgebung Population schwankt kaum Wenige aber langlebige Nachkommen Hohes Elterninvestment Große Geburtenabstände Langsame Individualentwicklung Später Eintritt in die Geschlechtsreife Geringe Sterblichkeit
- Regel
Die beiden Populationsgrößen schwanken periodisch. Die Maxima und Minima der Räuberpopulation folgen denen der Beutepopulation
2.Regel
Die beiden Populationsgrößen schwanken jeweils um einen Mittelwert, der bei unveränderten Bedingungen langfristig konstant bleibt. Der Mittelwert für die Räuber ist in der Regel kleiner als der für die Beutetiere.
- Regel
Nach starker Dezimierung beider Populationen erholt sich zuerst die Beutepopulation. Die Erhöhung der Räuberpopulation erfolgt zeitversetzt
Biozönose
Lebensgemeinschaft aller Organismen in einem Biotop
Biotop
Lebensraum, Gesamtheit aller abiotischen Umweltfaktoren
Ökosystem
Vernetzung von Biotop u Biozönose
Biomasse
Gesamte lebende Masse der Individuen
Produktion
In einer bestimmten Zeit neu gebildete Biomasse
Autotroph
Sich selbstständig ernährend
Nicht auf organische Stoffe angewiesen
Fotosynthetisch aktiv
Heterotroph
Eigene Biomasse aus der Biomasse der anderen produziert
Nicht fotosynthetisch aktiv
Trophiestufen
Populationen verwenden gleiche Ressourcen
Primärproduktion
Aus anorganischen Stoffen werden energiereiche organische Stoffe hergestellt
Produzenten
Betreiben Primärproduktion
Autotrophe Organismen
Konsumenten
Betreiben Sekundärproduktion
Heterotrophe Organismen
Konsumenten 1.Ordnung
Pflanzenfresser
Konsumenten 2. Ordnung
Fleischfresser
Nahrungskette
Nährstoffe werden von Trophieebene zu Ebene weitergegeben
Nahrungsnetz
Alle Lebewesen fressen versch. Arten und werden auch von versch. Arten gefressen
Destruenten
Abgestorbene Biomasse (Tom) wird zu anorganischen Stoffen abgebaut
Stoffkreislauf
Anorganische Stoffe werden von Produzenten benutzt um wieder organische Stoffe herzustellen
Energieentwertung
Freigesetzte Wärmeenergie wird bei gleichwarmen Tieren für die Körpertemperatur verwendet