Miscellaneous Flashcards
Maximin-Regel
Wähle Alternative i, deren schlechtestes Ergebnis am höchsten ist.
Maximax-Regel
Wähle Alternative i, deren bestes Ergebnis am höchsten ist.
Erwartungswertkriterium
Wähle die Alternative i, deren erwartetes Ergebnis am höchsten ist.
Problem: St. Petersburg Paradox; unter bestimmten Bedingungen wäre man bereit unendlich viel für eine Investition (Spiel) zu bezahlen
Erwartungsnutzenkriterium
Wähle die Alternative i, deren erwarteter Nutzen am höchsten ist.
(Hebt implizite Gleichgewichtung der Ergebnisabstände auf)
Allais-Paradoxon
Verstoß gegen das Unabhängigkeitsaxiom der wirtschaftswissenschaftlichen Entscheidungstheorie. Dieses besagt, dass die Hinzu-/Wegnahme von gemeinsamen Konsequenzen einer Entscheidung die Präferenz des Entscheides nicht verändern darf.
Annahmen eines vollkommenen Kapitalmarktes
- Gleiche Soll- und Habenzinssätze
- Volumenunabhängige Refinanzierungssätze
- Keine Obergrenzen für die Kapitalbeschaffung
Fisher-Separation
Am vollkommenen Kapitalmarkt werden Investitionsentscheidung und Konsumentscheidung voneinander getrennt
Klientel-Effekt
Aufteilung der Wirtschaftssubjekte in drei Gruppen: Individuen mit hoher Zukunftspräferenz; Individuen mit ausgeglichener Zeitpräferenz; Individuen mit hoher Gegenwartspräferenz
-> Fisher-Separation gilt nicht mehr
Hirschleifer-Fall
Gespaltener Kapitalmarkt: unterschiedliche Soll- und Habenzinssätze
Idee des Vollständigen Finanzplans
- Zahlungswirkungen von mehrperiodigen Investitionen übersichtlich darstellen
- Wahl zwischen Investition und Finanzanlage eigener Mittel vorbereiten (Opportunitätskosten)
- Entscheidungskriterium: Endwert
- Anwendung auch auf unvollkommenem Kapitalmarkt möglich
Statische Einperiodige Verfahren
- Gewinnvergleichsrechnung
- > Vergleich von Investitionen anhand des Gewinns
- Kostenvergleichsrechnung
- Renditevergleichsrechnung
Statische Mehrperiodige Verfahren
- Amortisationsrechnung
- > Ermittelt den Zeitpunkt zu dem Investitionsauszahlungen durch Investitionseinzahlungen ausgeglichen sind
Statische Verfahren
Verwenden Zahlungsgrößen mehrerer Perioden, diskontieren aber nicht.
Kumulationsmethode (Amortisationsrechnung)
Bei der Kumulationsmethode werden alle Zahlungen über die Zeit addiert.
Amortisationsdauer = Periode mit erstem positiven kumulierten Saldo
Durchschnittsmethode (Amortisationsrechnung)
Bei der Durchschnittsmethode wird mithilfe des durchschnittlichen Rückflusses der Amortisationszeitpunkt bestimmt.
Amortisationsdauer = ursprünglicher Kapitaleinsatz / durchschnittlicher Rückfluss (Cashflow) je Jahr
Cashflow = Gewinn + kalkulatorische Abschreibung + kalkulatorische Zinsen
Dynamische Verfahren zur Beurteilung von Investitionsentscheidungen
- Kapitalwertmethode mit konstantem Kalkulationszinssatz
- Interner Zinssatz
- Kapitalwertmethode mit laufzeitabhängigem Kalkulationszinssatz
- Endwertmethode
Kapitalwertmethode mit konstantem Kalkulationszinssatz
Idee: Zahlungen werden durch Diskontierung vergleichbar gemacht
Methode: Diskontierung mit dem Kalkulationszinssatz i (Periodenzinssatz) ergibt den Kapitalwert
Annahme: Vollkommener Kapitalmarkt mit flacher Zinsstruktur
Entscheidungsregeln der Kapitalwertmethode
Durchführung: Realisieren, falls Kapitalwert positiv
Auswahl: Projekt mit höchstem positiven Kapitalwert realisieren
Programm: Alle Projekte mit positivem Kapitalwert realisieren
Interner Zinssatz
Zinssatz, bei dem der Kapitalwert einer Investition den Wert 0 hat
-> Gibt Verzinsung des eingesetzten Kapitals an (internal rate of return)
Kapitalwertmethode mit laufzeitabhängigem Kalkulationszinssatz
Einziger Unterschied zu KW-Methode mit konstantem Kalkulationszinssatz: Für jede Laufzeit t ein eigener Kalkulationszinssatz i(t) bzw. für jede zukünftige Periode ein eigener Periodenzinssatz.
Wichtig: Zinssätze müssen sich auf Zerobonds beziehen
Endwertmethode
Idee: Abbildung aller Wirkungen auf den Endzeitpunkt t = T
Methode: Aufzinsung mit Kalkulationszinssatz i bzw. periodenabhängigen Aufzinsungsfaktoren
Annahmen: Vollkommener Kapitalmarkt
EW (i) =
(1+i)^T x KW (i)
Annuitätenmethode
Idee: Gleichmäßige Entnahme des Kapitalwertes über die Laufzeit