Kempken Vorlesung 1 Flashcards
Alles aus der ersten Vorlesung
Prokaryoten
keine innere Aufteilung (Kompartimentierung)
kein Zellkern
keine Organellen
Bsp. Eubakterien, Archaebakterien
Eukaryoten
innere Kompartimentierung durch Membranen
immer Zellkern
immer Organellen
Bsp. Protisten, Pilze, Pflanzen und Tiere
Aufbau Prokaryoten
Plasmamembran
Zellwand
Cytoplasma
Nucleoid
Die Endosymbionten Theorie
alpha-Purpurbakterien -> Mitochondrien
Cyanobakterium -> Chloroplast
Aufbau einer Pflanzenzelle (Eukaryoten)
- Zellwand
- Plasmalemma
- Zellkern
a. Kernmembran
b. Chromatin
c. Nucleolus - Mitochondrien
- Ribosomen
- Plastide (Chloroplast)
a. Thylakoidmembran
b. Stärke Körner - Tüpfel
- Plasmodesmen
- Tonoplast
- Vakuole
- Golgiapparat
- raues und glattes ER
Zellwand Funktion
nur bei Pflanzen - typische Struktur
Druck- und Zugstabilität
Primärwand
flexibel
enthält wenig Zellulose
insbesondere Hemizellulose (Gemisch von Vielfachzuckern (Polysaccharide) unterschiedlicher Zusammensetzung)
Pektine und Proteine
Sekundärwand
starr
überwiegend Zellulose
zusätzlich Einlagerung von Kork, Holz oder Mineralien möglich
Tertiärwand
starr
dünne Schicht
Zellulose
Zellulose
- Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände
- Polysaccharide
- beta-1,4 verknüpfte Glucosemoleküle
- lagern sich zu höheren Strukturen zusammen
a. Celluloseketten
i. Elementarfibrillen = Micellarstrang
l. Elementarfibrille
o. Bündel aus Mikrofibrillen
-> Reißfeste Fasern mit statischer Funktion
Festigungsgewebe: Stabilität der Landpflanzen
Kollenchym
Sklerenchym
Kollenchym
verdickte Primärwände
findet man in lebenden Zellen
Bsp. Kantenkollenchym im Sellerie
Skelerenchym
verdickte Sekundärwand
findet man in toten Zellen
Bsp. Steinzellen der Birne
Tüpfelstruktur
tritt bei Kollenchym und Sklerenchym auf
Rohrverbindung zwischen Zelle 1 und Zelle 2
Eckenverdickt
Interzellularräume/ Interzellularen (Schwammgewebe der Blatte)
Hohlräume zwischen Zellen, gasgefüllt 3 Arten rhexigen (zerreißt) lysigen (löst sich auf) schizogen (Ecken lösen sich voneinander)
Plasmodesmata
Verbindung zwischen Zellen am Tüpfelfeld
Symplast: Gemeinschaft der durch Plasmodesmen verbundenen lebenden Zellen
Apoplast: Gemeinschaft der durch Plasmodesmen verbundenen toten Anteilen (z.B. Zellwand)
Vakuole
entsteht mit der Differenzierung der Zelle (heißt eine Meristemzelle hat keine Vakuole)
erst gibt es mehrere kleine Einzelvakuolen (Gesamtheit=Vakuom)
vom Tonoplast (Membran) umgeben
Stoffspeicher von Proteinen, Ionen, Gift gegen Fressfeinde
Wasserhaushalt der Zelle
Erzeugung eines prallen Zustands der Zelle durch Turgor Druck - Osmose
Chloroplast
haben zwei Membranen - Endosymbionten Theorie eigenes Genom (Plastom) betreibt Photosynthese Thylakoid: Membranenstapel in Pflanzen meist linsenförmig
Meristemzelle
Bildungsgewebe, Wachstum der Pflanze
noch nicht differenziert
noch keine Vakuole
Parenchymzelle
Grundgewebe
Trichom
Teil der Epidermis bzw Rhizodermis
Abschlussgewebe
Trachee
Leitgewebe, Wasserleitung -> Antriebwurzeldruck
tote, hintereinander gereihte Zellen -> Röhren
Querwände zum Teil aufgelöst -> Perforationsplatte
Tracheide
Leitgewebe
lang gestreckte tote Zellen mit spitzzulaufenden Enden
Enden über Tüpfel miteinander verbunden
dienen zur Festigung der Pflanze
Kormus
Sprossscheitel mit Apikalmeristem Blatt Knospenachsel mit Knospe Keimblatt (Kotyledone) Hypokotyl Seitenwurzel Wurzel Wurzelscheitel