Einführung Flashcards
Was ist bei dem Vergleich von Statistischen Größen zu beachten?
Korrelation vs Kausalität
In der Makroökonomie geht es darum
gesamtwirtschaftliche Entwicklungen zu beschreiben
(Empirie)
- gesamtwirtschaftliche Beziehungen zu erklären (Theorie)
- Vorschläge zur Problemlösung zu geben (Politikberatung)
Dabei sehr hilfreich:
internationale Vergleiche können Unterschiede und
Gemeinsamkeiten aufzeigen
Teufelskreis zwischen Staatsschulden-, Bankenkriese und Konjunktur
Schaubild 1 Einfügen
Kurze Sicht
betrachtet Konjunkturschwankungen, also
Schwankungen um die Durchschnittsauslastung
des Produktionspotentials
Kurzfristige Analyse:
Schwankungen der Nachfrage sind der
wesentliche Bestimmungsfaktor
wichtige Determinanten gesamtwirtschaftlicher Nachfrage:
Konsum, Investition, Staatsausgaben, Nettoexporte
Mittlere Sicht
Wodurch wird das Produktionspotential bestimmt?
Mittelfristige Analyse: Produktionspotential
Angebotsseite als Hauptdeterminante
Makroökonomische Produktionsfunktion: Y= A Y(N, K)
verfügbare Ressourcen: Arbeit N und Kapital K;
verfügbare Technologie (technisches Wissen A);
Strukturelle Faktoren:
Allokationseffizienz, z.B.
Monopolmacht auf Arbeits- und Gütermärkten
Lange Sicht
Lange Sicht:
Welche Faktoren beeinflussen die langfristige Wachstumsrate (Trendwachstum des Produktionspotentials)?
Langfristige Analyse: Was bestimmt Veränderungen des Trends?
Determinanten des Wachstums:
Sparrate, technischer Fortschritt (Innovationen)
– Patente, Investitionen in Humankapital
Gesamtwirtschaftliche Ziele
Allokationsziel - Ordnungspolitik Distributionsziel - Verteilungspolitik Stabilisierungsziel - Konjunkturpolitik Hohes Beschäftigungsniveau /„Vollbeschäftigung“ Preisniveaustabilität Angemessenes Wachstum Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
Ziele der Wirtschaftsforschung
Erklärungsziel: Zusammenhänge verstehen, Kausalbeziehungen
Vorhersageziel: Unsicherheit bei Entscheidungsträgern reduzieren
Gestaltungsziel: Beratung der Politik (Handlungsempfehlungen) um die gesamtwirtschaftlichen Ziele besser zu erreichen
Wie können wir makroökonomische Größen richtig
messen? Wie aussagekräftig sind die Daten?
Erfordert gute Kenntnis der empirischen Fakten
Von welchen Faktoren werden makroökonomische Größen bestimmt?
Erfordert gute Kenntnisse der Theorie
Welchen Einfluss hat die Wirtschaftspolitik?
Erfordert gute Kenntnisse der Theorie und der Empirischen Fakten
Nominal
Zu aktuellen Preisen gemessen
Real
Zu konstanten Preisen gemessen (bereinigt zu Inflationseffekten)
Niveau
Stufe in einer bestimmten Skala
Wachstumsrate
Prozentuale Veränderung
Bestandsgröße
Wird zu einem bestimmten Zeitpunkt gemessen
ZB. Vermögen, Staatsschuld, Auslandsvermögen.
Stromgröße
Wird pro Zeiteinheit gemessen
ZB Ersparnis, Neuverschuldung, Leistungsbilanzdefizit
Makroökonomische Modelle
Modelle abstrahieren von den für eine Fragestellung unwesentlichen Faktoren (Details) und konzentrieren sich auf die „wesentlichen“ Zusammenhänge.
Makroökonomische Modelle beschreiben Zusammenhänge zwischen makroök. Variablen wie BIP, volkswirtschaftliche Ersparnis, Güternachfrage, Zinssatz, Geldmenge, Preisniveau, Arbeitslosigkeit etc.
Neuere Makromodelle basieren auf mikroökonomischen Überlegungen
Modelle werden zumeist in mathematischen Formeln dargestellt:
- Zielfunktionen
- (Budget-) Restriktionen
- Verhaltensgleichungen
- Gleichgewichtsbedingungen
Exogene Variablen
werden von einem Modell als von außen gegeben angenommen (sie werden nicht innerhalb des Modells bestimmt).
Endogene Variablen
werden durch die Gleichungen eines Modells bestimmt. Sie werden also innerhalb des Modells bestimmt.
Parameter
werden (wie exogene Variablen) nicht im Modell bestimmt, können aber in empirischen Untersuchungen geschätzt werden.
Ökonomische Interpretation erfordert:
- Übersetzen der formalen Ergebnisse in ökonomische Sachverhalte
- Erläutern der Wirkungszusammenhänge (die formal beschrieben werden) in ökonomischen Begriffen.
- Diskussion der Annahmen, Robustheit, Grenzen der Gültigkeit eines Modells.
Ex ante Analyse
..?
Post Ante Analyse
…?
Stabiles Gleichgewicht
Stellt sich nach Externen Schocks wieder her
Instabiles Gleichgewicht
Externer Schock sorgt für Ungleichgewicht, Das Gleichgewicht stellt sich nicht von selbst wieder her
Indifferentes Gleichgewicht
Externer Schock verändert Gleichgewicht bzw die uns interessierende Variabel nicht.
Defizitquote
B
Makroökonomie beschäftigt sich mit zentralen
gesamtwirtschaftlichen Größen:
Wirtschaftswachstum und Konjunktur Arbeitslosigkeit Inflation Zinsen Außenwirtschaft:Wechselkurse/Zahlungsbilanz