1 Flashcards

1
Q

Erläutern Sie die Bedingungen, unter denen die Auffälligkeiten des Kindes mit einer kinderpsychiatrischen Störung assoziiert werden (3)

A

•Beginn in der Kindheit
•enger Reifungsbezug
•stetiger Verlauf

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2
Q

Nennen Sie 4 Kinder- und Jugendpsychiatrische Syndromfelder mit jeweils einem Beispiel (4)

A

•Emotionale Symptome: autoaggressive Tendenzen (“ich hasse mich”)
•Verhaltensauffälligkeiten: aufsässiges Verhalten
•Entwicklungsstörungen: Bedürfnis nach sozialer Bindung
•Beziehungsschwierigkeiten: Empathie-Fähigkeit

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3
Q

Nennen Sie einen möglichen Schutzfaktoren für die Entwicklung eines Kindes mit einem psychisch kranken Elternteil (1)

A

Integration in Peergroups und Vereine

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4
Q

Erläutern Sie die Definition eines psychischen Traumas bei Kindern und Jugendlichen (6)

A

Eine seelische Verletzung durch eine einmalige oder fortdauernde Erfahrung, die:
•für das Kind überwältigend und mit seinen psychischen und physischen Möglichkeiten nicht kontrollierbar ist
•Todesangst und/oder Angst vor Vernichtung auslöst
•Keinen Zugang zum Schutz und Hilfe ermöglicht

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5
Q

Nennen Sie 2 Kriterien für den Kindesmissbrauch und -misshandlung (2)

A

•Ein schädigendes Verhalten der Eltern gegenüber dem Kind
•ein vorliegender Schaden auf der Seite des Kindes

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6
Q

Definieren Sie den Begriff “Kindesvernachlässigung” und nennen Sie die 2 wichtigsten Bereiche, auf die sich die Vernachlässigung beziehen kann (3)

A

Das Fehlen einer angemessenen Fürsorge für das Kind.
•mangel an Körperlicher Fürsorge zb Unterernährung
•Mangel an emotionaler Wärme, Zuwendung und emotionaler Verfügbarkeit der Eltern

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7
Q

Nennen Sie 2 Risikofaktoren innerhalb der Familie eines Kindes , die die Wahrscheinlichkeit einer Kindesmisshandlung bzw. -vernachlässigung erhöhen (2)

A

• belastende Lebensumstände
• Eigenschaften des Kindes (Z.B. Lebhaftes Temperament )

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8
Q

Erläutern Sie in 4 Ansatzpunkten einen Risikofaktor für die gesunde Entwicklung von Kindern U. Jugendlichen (5)

A

• Menge an Zwang/Gewalt
• Alter und Zeitdauer , in der die Misshandlung stattfand
• Art u. Schweregrad
• Beziehung zum Täter

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9
Q

Erläutern Sie 3 Symptombereiche einer PTBS im Kindes- und Jugendalter (6)

A

• Flashbacks - sich aufdrängende Gedanken (oft in Form von zwanghaften traumatischen Spiel) bzw. Träume an das traumatische Ereignis Verbunden mit massiver Belastung
• Emotionale Taubheit und/oder Vermeidung von Erinnerung oder Reizen, die mit Trauma assoziiert werden i?.?, Erinnerungslücken
•Vegetatives Hyperaurosal dh. Überregung des Nervensystems

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10
Q

Erläutern Sie die Definition einer Anpassungsstörung im Kindes- und Jugendalter (4)

A

• Gehört zu den Belastungsstörungen
• Störungsbilder, bei denen Kinder (häufig mit geringer Anpassungsfähigkeit ) auf Veränderungen der Lebensbedingungen in ungewöhnlich hohem Ausmaß mit Störungen im Anpassungsprozess reagieren da die individuelle Anpassungsfähigkeit Überschritten wird
. tritt innerhalb eines Monats nach dem belastenden Ereignis und hält in der Regel nicht länger als 6 Monate an

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11
Q

Erläutern Sie Symptome und mögliche Auslöser einer Anpassungstörung im Ki - und Jugendalter (3)

A

. Kann sich in unterschiedlichen Symptomen zum Vorschein kommen : - depressive Verstimmung / Wut anfälle, Ängste …
•MÖGLICHE AUSLÖSER: - Ehescheidungen, Ein- und umschulung

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12
Q

Erklären Sie die Mechanismen der Entstehung einer Bindungsstörung im Kindes alter (5)

A

‘Ab ca. dem 8. Lebensmonat : Kinder zeigen die Tendenz zum monotropen Bindungsverhalten ,d.h sie fangen an ,sich auf eine bestimmte Person mehr zu beziehen oder diese allen anderen Personen deutlich zu bevorzugen
• Die ersten 5 Lebensjahre des Kindes : markieren die Sensible Phase der Bindungsentwicklung
• Besteht in di eser Periode extreme Unruhe in der Beziehun gs- und Betreuungssituation, führt es zu einer Bindungsunsicherheit beim Kind bzw. das Kind fühlt sich seinem Bindungsbed. nicht befriedigt
Es entwickelt Gefühle von Frustration, Ohnmacht, Verlassensein, Schutz- und Hilflosigkeit
•Halten diese Gefühle auf Dauer an kann dies zu einer Bindungsstörung führen

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13
Q

Nennen Sie 5 mögliche auslösende Faktoren einer Bindungsstörung im Kindes alter (5)

A

•erlebte körperliche, sexuelle, emotionale, verbale Gewalt
• Zeuge von Gewalt zwischen den Bindungspersonen
• Ständig wechselnde Bezugspersonen
• die durch sehr viel Stress der Mutter gekennzeichnete Schwangerschaft
• Heim unterbringungen

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14
Q

Nennen Sie 2 Typen von Bindungsstörungen im Kindesalter (2)

A

•promiskuitive Bindungsstönung
• Reaktive Bindungsstörung

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15
Q

Beschreiben Sie das typische Bindungsverhalten bei einer reaktiven Bindungsstörung (gehemmte Form) und nennen Sie die Risikofaktoren die tendenziell dazu führen können (4)

A

•Angst vor Fremden Personen und auch vor ihren Bindungenpersonen
• Die Angst vor Zurückweisung führt häufig zu gleichzeitig auftretenden ambivalenten Gefühlen von Freude und Wut gegenüber der Bezugsperson
• Führt zum Starre /Rückzug oder zu einer Mischung aus Annäherung u. Vermeidung
Risikofaktoren: Vernachlässigung,, Gewalt, Erlebte schwere Misshandlungen

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16
Q

Beschreiben Sie das typische Bindungsverhalten bei einer Bindungsstörung mit Enthemmung und nennen Sie die Risikofaktoren, die tendenziell dazu führen kommen (3)

A

• Wenden sich wahllos an jede Person die ihnen gerade zur Verfügung steht.
• klammern sich fest, Verhalten sich distanzlos
• Erlebter häufiger Wechsel von Bezugspersonen, Heinunterbringungen

17
Q

Nennen Sie 2 Faktoren, die das Risiko einer Bindungs Störung im Ki-alter erhöhen (2)

A

•Psychisch kranke Eltern
• Missbrauch

18
Q

🚫Nennen Sie die Hauptursache, Warum das Lernen im therapeutischen Kontext für Autistische Ki und Ju sich meist. schwierig gestaltet (1)

A

das Generalisierungsproblem

19
Q

🚫Nennen Sie 3 Hauptsymptome von depressiven Störungen bei Ki und Ju. (3)

A

•Antriebsmangel
• Interessenverlust
• Erhöhte Ermüdbarkeit
• Diffuse Schmerzsymptome

20
Q

🚫Geben Sie die allg. Definition van Angststörung im Ki und Jualter (3)

A

Ängste, die
• im Vergleich zur tatsächlichen Bedrohung unangemessen sind
• über mind. 4 Wochen bis Monate anhalten
• normale Kindesentwicklung und die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben beeinträchtigen

21
Q

🚫Erläutern Sie, was man bei der Differentialdiagnose einer Angststörung bei einem Ki./ Ju. unbedingt beachten sollte (3)

A
  1. Entwicklungsphasen -typische Ängste (Z.B. Angst vor Dunkelheit)
  2. Reale Angst (2.B durch Mobbing )
  3. Angst, ausgelöst durch das Organisch bedingte Ungleichgewicht im Organismus (Z.B. durch Medikamente)
22
Q

🚫Nennen Sie 2 häufige Formen von Angststörung (2)

A

• Trennungsangst
• Phobien

23
Q

🚫Definieren Sich die generalisierte Angststörung

A

•ausgeprägte, übertriebene, Unrealistische und unspezifische Ängste u. Sorgen die Situations- und kontextunabhängig sind.
• dauern Mind. 6 Monate an

24
Q

🚫Erklären Sie die multifaktoriellen Mechanismen der Entstehung einer Angststörung im Ki und Ju-alter (5)

A

• Durch unvorhersehbare und unerwartete Veränderungen in der Umwelt,Z.B. materielle Armut
• Bedrohliche Erfahrungen sowie Erkrankungen /Tod im engen soz. Umfeld
• Bewältigungsstrategien
• Genetische Faktoren
• ängstlicher und überbehütender Erziehungsstil der Eltern → Modelllernen des Vermeidungs- verhaltens von einem Elternteil mit Angststörung

25
Q

🚫Nennen Sie 2 Risikofaktoren, die eine depressive Symptomatik bei ki und Ju auslösen können

A

• genetische Vulnerabilitat + psychosoziale Umwelteinflüsse
• körperliche Erkrankungen